Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin
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Lehrveranstaltungen Wintersemester 2020/21

 

GESCHICHTE, THEORIE UND ETHIK DER MEDIZIN

GEORG MARCKMANN, OLIVER RAUPRICH, WOLFGANG LOCHER
Seminar: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Q2

Der Kurs findet online statt.
Der Teil Geschichte der Medizin findet als synchrones ZOOM-Meeting zu den angegebenen Zeiten statt. Die Zugangsdaten werden im Campusportal angegeben.
Der Teil Ethik in der Medizin findet asynchron statt. Die Aufzeichnungen stehen in Moodle bereit.

Terminplan:

Gruppe B 14.10.2020 9:15 – 13:00 Uhr - Geschichte der Medizin
Gruppe B 21.10.2020 9:15 – 10:45 Uhr - Geschichte der Medizin, Ethik asynchron
Gruppe B 28.10.2020 - Ethik asynchron

Gruppe A 04.11.2020 9:15 – 13:00 Uhr - Geschichte der Medizin
Gruppe A 11.11.2020 9:15 – 10:45 Uhr - Geschichte der Medizin, Ethik asynchron
Gruppe A 18.11.2020 - Ethik asynchron

Gruppe D 25.11.2020 9:15 – 13:00 Uhr - Geschichte der Medizin
Gruppe D 02.12.2020 9:15 – 10:45 Uhr - Geschichte der Medizin, Ethik asynchron
Gruppe D 09.12.2020 - Ethik asynchron

Gruppe C 16.12.2020 9:15 – 13:00 Uhr - Geschichte der Medizin
Gruppe C 23.12.2020 9:15 – 10:45 Uhr - Geschichte der Medizin, Ethik asynchron
Gruppe C 13.01.2021 - Ethik asynchron

Klausur: Gemeinsamer Termin mit der Rechtsmedizin, Arbeitsmedizin und GGG/PG voraussichtlich als Präsenzklausur (abhängig von Maßnahmen des Infektionsschutzes)
Zeit: Mittwoch, 20.01.2021, 10:30-12:30 Uhr
Ort: In verschiedenen Hörsälen, Einteilung wird noch bekannt gegeben

 

GEORG MARCKMANN u. a.
Pflichtwahlseminare: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Q2

Bemerkung:  2 Einzelstunden, Online-Anmeldung, siehe MyMeCuM

WAHLFÄCHER 1. STUDIENABSCHNITT

ANDREAS WOLKENSTEIN
Sternenkinder als Thema der Medizinethik

Die WHO berichtet, dass im Jahre 2015 jeden Tag durchschnittlich 7.000 Kinder tot zur Welt kamen. Die Vereinten Nationen haben daher in der „Global Strategy for Women’s, Children’s and Adolescent’s Health“ das Thema „stille Geburten“ als essentiellen Teil angesehen. Die Zeitschrift „The Lancet“ widmet sich einer „roadmap“, um „one of he most neglected tragedies in global health today“ zu beenden. Im Seminar werden wir das Thema „stille Geburt“ aus dem Blickwinkel der Public Health-Ethik wie auch der Medizinethik betrachten, um gesundheitspolitische Maßnahmen zu diskutieren und in der klinischen Ethik und im Gespräch mit Experten nach Anregungen für die ärztliche Praxis zu suchen.
Online-Einführungssitzung: Dienstag, 03.11.2020, 18:00-20:00 Uhr
Bearbeitungsphase: bis 11.02.2021
Seminar (Online oder Präsenzsitzung): Donnerstag, 11.02.2021, 14:00-18:00 Uhr

ANDREAS WOLKENSTEIN
Militärmedizinethik

Obgleich Krieg und Gewalt typischerweise als moralisch problematisch gelten, kann sich doch das militärische Handeln unter der ethischen Differenz von “gut” und “böse”, “richtig” oder “falsch” betrachten lassen. Insbesondere die Rolle der ärztlich Handelnden steht im militärischen Kontext unter besonderer Beobachtung. Im Seminar werden wir einige Kontexte und Themen der Militärmedizinethik kennenlernen und diskutieren. Darüber hinaus werden wir Fragen des (technik-getriebenen) Enhancements von Soldatinnen und Soldaten näher betrachten und mit den Erkenntnissen vergleichen, die bereits aus der allgemeinen medizinethischen Diskussion bekannt sind. Literatur zum Thema wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Online-Einführungssitzung: Dienstag, 03.11.2020, 20:00-22:00 Uhr
Bearbeitungsphase: bis 11.02.2021
Seminar (Online oder Präsenzsitzung): Donnerstag, 11.02.2021, 10:00-12:00 Uhr

MATHIAS SCHÜTZ
Aspekte der Medizin im Nationalsozialismus
ZOOM-Meeting

Das Seminar setzt sich mit der Medizin im Nationalsozialismus anhand zeitgenössischer Texte auseinander. Dabei werden einerseits ideologische und wissenschaftliche Grundlagen sowie praktische Konsequenzen des Denkens und Handelns von Ärzten zwischen 1933 und 1945 untersucht. Andererseits wird auf die rechtlichen und ethischen Konsequenzen des verbrecherischen Zusammenhangs von Medizin und Nationalsozialismus eingegangen.
Prüfung: Bearbeitung von Aufgaben in Moodle
Termine:
Montags, 9.11., 16.11., 23.11., 30.11., 7.12., 14.12., 21.12.2020, 11.1., 18.1., 25.1.2021
Zeit: 17.00-18.30 Uhr

MATHIAS SCHÜTZ
Medizin und politisches Bewusstsein. Ärztliches Engagement von der demokratischen Revolution bis zur Coronakrise
ZOOM-Meeting

Das Wahlfach thematisiert den Zusammenhang von Medizin und (abweichendem) sozialen und politischem Bewusstsein. Anhand von ausgewählten Beispielen aus dem 19. und 20. Jahrhundert wird gezeigt, wie sich aus der medizinischen Ausbildung und ärztlichen Tätigkeit ein Verständnis gesellschaftlicher Zustände und Probleme herausbildet, das über die Grenzen des Fachs hinausverweist und die etablierte Medizin mitunter in die Gesellschaftskritik mit einbezieht.
Prüfung: Bearbeitung von Aufgaben in Moodle..
Termine: Montags, 2.11., 9.11., 16.11., 23.11., 30.11., 7.12., 14.12., 21.12., 11.1., 18.1.
Zeit: 17.00–18.30 Uhr:

MATHIAS SCHÜTZ
Medizin und Ethik in historischer Perspektive
ZOOM-Meeting

Das Wahlfach beleuchtet die Diskussion und Implementierung ethischer Prinzipien in der Medizin mit Fokus auf das 19. und 20. Jahrhundert. Hierfür werden Quellen zu verschiedenen Herausforderungen und Lösungsversuchen bereitgestellt, die von der wissenschaftlichen bis zur politischen Dimension von Ethik in der Medizin reichen. Ziel des Wahlfachs ist es, die historische Bedingtheit ethischen Denkens nachzuvollziehen und auf die eigene Tätigkeit zu beziehen. Die Bearbeitung der Quellen erfolgt selbstständig und asynchron, das Wahlfach wird durch zwei Präsenztermine zur Einführung und Abschlussdiskussion eingerahmt.
Prüfung: Bearbeitung von Aufgaben in Moodle.
Einführungssitzung: Freitag, 11.12.2020, 16-18 Uhr
Bearbeitungszeitraum: 11.12.2020 bis 15.2.2021
Abschlusssitzung: Freitag, 05.02.2021, 16-18 Uhr.

ISABEL GRIMM-STADELMANN, WOLF RÜGIGER TEEGEN
Pocken als kulturhistorisches, medizingeschichtliches und archäologisches Phänomen
ZOOM-Meeting

Anhand ausgewählter Textquellen und entsprechender Grabungsbefunde analysiert das Seminar eventuelle historische Pockenbefunde unter besonderer Berücksichtigung terminologischer, symptomatisch-nosologischer wie gesellschaftlich-sozialer Aspekte in Antike und Mittelalter.
Vorbesprechung: Montag, 09.11.2020, 20:00-21:30 Uhr
Blockseminar: Samstag/Sonntag, 30.01./31.01.2021, jeweils 9:00 bis ca.17:00 Uhr
Prüfung: Essays über die Referatsthemen

ISABEL GRIMM-STADELMANN, DANILO VALENTINO
Rezeptbücher im Mittelalter und in der frühen Neuzeit
ZOOM-Meeting

Das Seminar befasst sich mit dem Stellenwert von Rezeptbüchern unterschiedlichster Art im therapeutischen Gesamtkontext. Mittelalterliche und frühneuzeitliche Rezeptbücher besitzen eine sehr große transkulturelle Dimension; interessant ist zudem, wie sich in diesem Bereich die diversen Medizinkulturen überschneiden und gegenseitig beeinflussen. Das Seminar untersucht Fragen zur Entstehung und Quellensituation mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Rezeptbücher, sowie die Vielzahl an unterschiedlichsten Erscheinungsformen, bedingt durch ihre jeweilige Einbindung in ein äußerst variables therapeutisches Umfeld. Das Seminar wendet sich gleichermaßen an medizin- und kulturhistorisch, pharmaziegeschichtlich, philologisch, ethnologisch und archäologisch interessierte Teilnehmer*innen.
Vorbesprechung: Dienstag, 10.11.2020, 20:00-21:30 Uhr
Blockseminar: Samstag/Sonntag, 23.01./24.01.2021, jeweils 9:00 bis ca.17:00 Uhr
Prüfung: Essays/Thesenpapiere über die Referatsthemen 

WAHLFÄCHER 2. STUDIENABSCHNITT

KATJA KÜHLMEYER, GEORG MARCKMANN
Blended learning Seminar: Schwierige Behandlungsentscheidungen ethisch begründet treffen

Ethische Fragen stellen sich nicht nur in der Theorie, sondern gerade auch im klinischen Alltag, z.B. die Frage ob in bestimmten Fällen lebenserhaltende Therapiemaßnahmen unterbleiben sollen. Medizinische Entscheidungen erfordern dabei eine Abwägung zwischen unterschiedlichen Verpflichtungen des Arztes, z.B. dem Patienten durch eine Behandlung zu nutzen und ihm nicht zu schaden. In der gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient bzw. Patientenvertretern können dabei Konflikte zwischen unterschiedlichen Wertvorstellungen der Beteiligten entstehen. Gerade junge Ärzte können in konflikthaften Situationen verunsichert sein und sich eine Orientierung wünschen. In diesem Seminar soll ein strukturiertes, ethisch begründetes Vorgehen vermittelt und eingeübt werden.
Das Blended-learning-Seminar besteht aus zwei Teilen: Einem Online-Seminar, das Ihnen dazu verhelfen wird, einen Fall aus der Praxis mit dem Ansatz der prinzipienorientierten Falldiskussion zu bearbeiten und einer Präsenz-Veranstaltung, in der Ihre verfassten Fallanalysen besprochen werden.
Das Seminar besteht aus einem asynchronen und einem synchronen Teil. Die eigenständige Fallanalyse erfolgt schriftlich (ca. 1-2 Seiten) anhand einer vorgegebenen Struktur. Sie sollen Sie dabei nicht in Kooperation miteinander sondern selbständig – jeder für sich – durchführen. Sie erhalten dann die Möglichkeit, einander auf die ausgearbeiteten Fallanalysen Feedback zu geben. Zuletzt besprechen wir im Präsenztermin gemeinsam exemplarische Teile ihrer Fallarbeiten und stellen eine Beispiellösung vor.
Abgabe der eigenen Fallanalyse bis spätestens: 23.11.2020
Feedback auf Fallanalyse bis spätestens: 07.12.2020
Asynchroner Teil der Veranstaltung (Med.Moodle)
Synchroner Teil der Veranstaltung: (ZOOM-Meeting): am 12.01.2021 von 17:00 - 19:00 Uhr

JOHANNES KÖGEL, ANDREAS WOLKENSTEIN
Medizin.Technik.Ethik 2030: Zukunftsvisionen für die klinische Praxis
Xenotransplantation

In dem Seminar „Medizin.Technik.Ethik 2030: Zukunftsvisionen für die klinische Praxis“ wird das Ziel verfolgt, die Studierenden mit der Entwicklung neuester Technologien und medizinischen Verfahren vertraut zu machen. Es geht mithin also um die Frage, welche Zukunft Technologien bringen, die vorerst nur im Labor existieren, voraussichtlich aber in nicht allzu ferner Zukunft großen Einfluss auf medizinische Praxis, Versorgung, und das Selbstverständnis des Menschen haben werden.
Darüber hinaus wird die Fähigkeit der Studierenden gestärkt, ethische Dimensionen dieser Entwicklungen zu identifizieren und angemessen zu beurteilen. Es geht daher um die Stärkung argumentativer Kompetenzen im Bereich der Medizinethik und einen bewussten Umgang mit sowie eine Sensibilität für die ethischen Dimension neuester Medizintechnologien.
Im Wintersemester 2020/2021 werden sich die Studierenden mit dem Thema „Xenotransplantation“ (XT) beschäftigen. Folgende Module werden behandelt:

Modul 1: Grundlagen der Xenotransplantation: Die Studierenden sollen sich mit den medizinisch-technischen Hintergründen der Xenotransplantation genauer beschäftigen.
Modul 2: Bedarf an Spenderorganen und Forschungsalternativen: Die Problematik des Organmangels werden erörtert und verschiedene Lösungsansätze diskutiert.
Modul 3: Ethische Herausforderungen der Xenotransplantation: Die Studierenden erarbeiten sich ethische Aspekte, die im Fall der Xenotransplantation eine Rolle spielen.
Modul 4: Xenotransplantation im Jahr 2030: Die Zukunftsvisionen für die Xeno-transplantation werden erläutert und potentielle ethische Implikationen identifiziert.

Ablauf:
Die erste Phase der Veranstaltung findet als Online-Phase statt. Das bedeutet, die Studierenden bekommen über die Plattform „Moodle“ Materialien bereitgestellt, die sie eigenständig bearbeiten. Der Lernfortschritt wird kontinuierlich begleitet und überprüft.
Daran schließt sich eine Präsenzsitzung an, in der das Gelernte in einer simulierten Debattensituation angewendet wird.
Für die Evaluation der Veranstaltung kann die Debatte in der Präsenzphase gefilmt werden. In diesem Fall wird das Filmmaterial im Anschluss an die Veranstaltung den Studierenden zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus findet keine weitere Verwendung statt.
Termine:

Online-Phase: 09.11.2020 – 20.01.2021
ZOOM-Präsenzsitzung: Donnerstag, 21.01.2020, 09:00 -12:00 Uhr

ANDREAS WOLKENSTEIN, BERNADETTE SCHERER, THOMAS BISCHOFF
Medizin.Technik.Ethik 2030: Zukunftsvisionen für die klinische Praxis
Ecosystem Health: Transformation des Gesundseins

In dem Seminar „Medizin.Technik.Ethik 2030: Zukunftsvisionen für die klinische Praxis“ wird das Ziel verfolgt, die Studierenden mit der Entwicklung neuester Technologien und medizinischen Verfahren vertraut zu machen. Es geht mithin also um die Frage, welche Zukunft Technologien bringen, die vorerst nur im Labor existieren, voraussichtlich aber in nicht allzu ferner Zukunft großen Einfluss auf medizinische Praxis, Versorgung, und das Selbstverständnis des Menschen haben werden.
Darüber hinaus wird die Fähigkeit der Studierenden gestärkt, ethische Dimensionen dieser Entwicklungen zu identifizieren und angemessen zu beurteilen. Es geht daher um die Stärkung argumentativer Kompetenzen im Bereich der Medizinethik und einen bewussten Umgang mit sowie eine Sensibilität für die ethischen Dimension neuester Medizintechnologien.
Die Studierenden werden sich mit dem Thema „Ecosystem Health“ (XT) in vier Modulen beschäftigen. Die Idee ist, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die verschiedensten Bereiche der Gesundheitsversorgung zu betrachten und zu fragen, ob und wie sich der Umgang mit Gesundsein bzw. das gesamte „Ökosystem Gesundheit“ ändern wird.
Modul 1: Krankheit und Gesundheit „at home“: personalisierte Medizin und Prävention.
Modul 2: Big Data und Künstliche Intelligenz in der Rettung.
Modul 3: Arbeitswelt Krankenhaus
Modul 4: Visionen zum Gesundheitswesen

Ablauf:
Am Anfang des Seminars steht ein digitales Treffen (per Zoom). Danach eignen sich die Studierenden die Inhalte in einer Onlinephhase eigenständig an. Das bedeutet, die Studierenden bekommen über die Plattform „Moodle“ Materialien bereitgestellt, die sie von zuhause aus bearbeiten. Der Lernfortschritt wird kontinuierlich begleitet und überprüft.
Zum Abschluss findet ein weiteres Treffen statt, das je nach Situation online oder im Institut stattfindet. Hier wird das Gelernte in einer simulierten Debattensituation angewendet. Zudem wird zuvor eine Abendveranstaltung („fireside event“) organisiert, bei der die Studierenden eine tragende Rolle spielen werden.
Für die Evaluation der Veranstaltung kann die Abendveranstaltung sowie Debatte in der Präsenzphase gefilmt werden. In diesem Fall wird das Filmmaterial im Anschluss an die Veranstaltung den Studierenden zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus findet keine weitere Verwendung statt.
Termine:
Eröffnungssitzung: 17.11.2020, 18:00 – 20:00 Uhr (ZOOM-Meeting)
Onlinephase: 17.11.2020 – 25.01.2021
Abendveranstaltung: vorauss. 26.01.2020
Präsenzsitzung: 28.01.2020, 09:00 – 12:00 Uhr (ZOOM-Meeting)

MEDIZINISCHE TERMINOLOGIE

WOLFGANG G. LOCHER
Praktikum der medizinischen Terminologie
Synchrone Online-Veranstaltung als ZOOM-Meeting

Zeit: Siehe Campusportal
Zugangsdaten: Campusportal, Moodle
Prüfung: Kursbegleitende Lernzielkontrollen, siehe Moodle

WOLFGANG G. LOCHER
Kursus der medizinischen Terminologie (Studium Zahnmedizin)
Synchrone Online-Veranstaltung als ZOOM-Meeting

Zugangsdaten: Campusportal, Moodle
Zeit: 1-stündig, Montag, 8:15-9:00 Uhr, Beginn: 02.11.2020
Klausur: Montag, 08.02.2021, 08:15 Uhr Gr. Hörsaal Zahnklinik

ERGÄNZUNGSVERANSTALTUNGEN

Vorlesungen

ISABEL GRIMM-STADELMANN
Geschichte der Medizin

Online-Veranstaltung

Anmeldung erforderlich (E-Mail: Isabel.Grimm-Stadelmann@badw.de)
Zeit: Montag, 15:00-16:30 Uhr, Beginn: 09.11.2020

JOSEF M. SCHMIDT
Medizin an der Schwelle zur Neuzeit. Zwischen Naturmystik, Semiologie und empirischer Wissenschaft

Ort: Physiologisches Institut, Pettenkoferstr. 14, 1. OG, links, Kl. Hörsaal F 1.08
Zeit: 2-stündig, Donnerstag, 16:15–17:45 Uhr, Beginn 05.11.2020

ANNE KIRCHHOFF
Die geschichtliche Entwicklung der Psychosomatik und ihre heutige Bedeutung im Spektrum der ganzheitlichen Medizin 

Ort: LMU, Edmund-Rumpler-Str. 9, Raum B 109
Zeit: Dienstag, 10:00-12:00 Uhr
Termine: 03.11., 17.11., 01.12. und 15.12.2020

 MODUL 6 ERGÄNZUNGSVERANSTALTUNGEN

KATJA KÜHLMEYER
Modul 6: Denk- und Schreibwerkstatt. Ethikantrag und Umgang mit ethischen Herausforderungen
Online-Veranstaltung (ZOOM/Med.Moodle)

Forschung in der Medizin bedeutet oft empirische Forschung am Menschen oder an vom Menschen entnommenen Materialien. Eine Erhebung personenbezogener oder –beziehbarer Daten erfordert dabei in der Regel eine Prüfung ihrer ethischen und datenschutzrechtlichen Zulässigkeit. Das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erlangen, soll dabei unter der Berücksichtigung ethischer Normen und Prinzipien verwirklicht werden, die in einschlägigen Ethik-Kodizes, wie der Deklaration von Helsinki, oder in Gesetzen, wie das Arzneimittel- oder Medizinproduktegesetz, verwirklicht worden sind. In vielen Vorhaben ist in dem Zusammenhang ein Prozess der informierten Einwilligung erforderlich, um die Autonomie der Teilnehmer*innen einer Studie angemessen zu respektieren. Die Einhaltung der ethischen Vorgaben wird dabei in der Regel durch eine Ethikkommission, z.B. die universitäre Ethikkommission an der Medizinischen Fakultät der LMU geprüft.
Werden Medizinstudierende mit der Aufgabe betraut, bei einem so genannten Ethikantrag mitzuschreiben, stehen sie vor vielen Fragen:

  • Bei welchen Vorhaben ist ein Ethikantrag bei der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät überhaupt notwendig?
  • Welche ethischen Herausforderungen kann ich antizipieren und welche Vorkehrungen sind nötig, um adäquat mit ihnen umzugehen?
  • Was muss ich beachten, damit meine Forschung gemäß der Deklaration von Helsinki erfolgen kann?
  • Wie genau gehe ich an das Schreiben eines Ethikantrags heran?
  • Wie schreibe ich ein Studienprotokoll?
  • Was muss ich genau in einer Teilnahme*information darlegen?
  • Was muss ich in Bezug auf den Datenschutz bedenken?• Wie gehe ich mit kritischen Rückmeldungen durch die Ethikkommission um?
  • Wie gehe ich mit unvorhergesehenen ethischen Herausforderungen um?
  • Welche forschungsethischen Überlegungen soll ich in einer Veröffentlichung einer Studie erwähnen?


In diesem Kurs werden anhand dieser und weiterer Fragen der Teilnehmer*innen, forschungsethische Anforderungen auf konkrete empirische Forschungsprojekte übertragen. In Schreib- und Denkwerkstätten erarbeiten die Teilnehmer*innen nach und nach die gut begründeten Überlegungen und Dokumente, die für einen Forschungsethik-Antrag notwendig sind und geben einander Feedback auf die erarbeiteten Papiere.

Termine:
12.11.2020, 17-18:00 Uhr: Einführungsveranstaltung
19.11.2020, 17-18:30 Uhr: Termin 1
03.11.2020, 17-18:30 Uhr: Termin 2
17.12.2020, 17-18:30 Uhr: Termin 3
14.01.2021, 17-18:30 Uhr: Termin 4
28.01.2021, 17-18:30 Uhr: Termin 5
11.02.2021, 17-18:30 Uhr: Termin 6

KATJA KÜHLMEYER, MICHAELA COENEN, MICHAELA SCHUNK
Qualitative Forschung in der Medizin: Ein Forschungspraxis-Begleitseminar

Kurzbeschreibung der Lehrveranstaltung
Medizin-Studierende und Promovierende der Medizinischen Fakultät erhalten in diesem Seminar die Gelegenheit, sich qualitative Methoden, die in der Forschung im medizinischen Bereich häufig Verwendung finden, vertieft anzueignen. Ein Fokus liegt dabei auf Methoden zur Erfassung qualitativer Daten, wie zum Beispiel leitfadengestützter Interviews, auf der qualitativen Auswertung mit Hilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse und auf der Präsentation von vorläufigen Ergebnissen. Des Weiteren lernen die Teilnehmenden Bewertungskriterien für qualitative Studien kennen.
Es ist erwünscht, dass Teilnehmende bereits an einem Forschungsvorhaben im Bereich der Medizin (insbesondere in der Versorgungsforschung, aber auch in angrenzenden Bereichen wie beispielsweise der Medizinethik) arbeiten. Das Seminar wird als Blended-Learning-Seminar unterrichtet, bei dem sich asynchrone Online-Lernphasen und synchrone Online-Lernphasen abwechseln. Vor Beginn der Veranstaltung findet eine Informationsveranstaltung statt.
Lernziele
Die Studierenden sollen einen tiefergehenden Einblick in qualitative Forschungsmethoden er-halten. Durch die verschiedenen Lehrformate zielt die Lehrveranstal¬tung darauf ab, theoretische Kenntnisse sowie praktische Fertigkeiten zu vermitteln. Die Studierenden werden bei der Konzeption und Durchführung eigener Projekte und Studien, in denen qualitative Methoden zur Anwendung kommen, unterstützt.

Konzeption der Veranstaltung
Die Veranstaltung ist als Forschungspraxis-Begleitseminar konzipiert. Theoretische Lehrinhalte werden in asynchronen Online-Phasen über Moodle vermittelt. Die synchronen Onlinephasen werden in Zoom umgesetzt und haben Seminarcharakter. Hier werden die Studierenden im Rahmen von Methoden-Werkstätten bei der Konzeption und Durchführung eigener Forschungsprojekte unterstützt.
Die synchronen Onlinephasen des Seminars finden zu vier Terminen statt. Diesen ist eine Einführungsveranstaltung vorgeschaltet, um über Inhalte und Vorgehensweise des Seminars zu informieren.
Die Veranstaltung ist auf maximal 20 Teilnehmer*innen beschränkt und für Studierende und Promovierende der Medizinischen Fakultät als Ergänzungsveranstaltung in Modul 6 von MeCuM Science vorgesehen. Sollten sich mehr als 20 Studierende für eine Teilnahme interessieren, erfolgt die Platzvergabe nach der Reihenfolge der Anmeldungen nach der Einfüh¬rungsveranstaltung. Die Mindestzahl an Teilnehmer*innen ist auf vier Studierende festgelegt. 

Veranstaltungsort Online

Termine
Einführungsveranstaltung 11. November 2020 16:00 – 16:45 Uhr
Tag 1: 18. November 2020 16:00 – 18:30 Uhr
Tag 2: 16. Dezember 2020 16:00 – 18:30 Uhr
Tag 3: 20. Januar 2021 16:00 – 18:30 Uhr
Tag 4: 10. Februar 2021 16:00 – 18:30 Uhr

Dozentinnen
Dr. Michaela Coenen, MPH, Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie- IBE, LMU München
Dr. Katja Kühlmeyer, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, LMU München
Dr. Michaela Schunk, MPH, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum

KATJA KÜHLMEYER, MICHAELA COENEN, MICHAELA SCHUNK
Methodenwerkstatt: Anwendung qualitativer Forschungsmethoden in der Medizin

Kurzbeschreibung der Lehrveranstaltung
Medizin-Studierende und Promovierende der Medizinischen Fakultät sowie Mitarbeiter*innen des LMU Klinikums erhalten in diesem Seminar die Gelegenheit, ihre eigenen laufenden qualitativen Forschungsprojekte vorzustellen und konkrete Fragen zu ihren Projekten in der Gruppe der Teilnehmenden zu diskutieren. Die Veranstaltung ist als Methodenwerkstatt konzipiert und setzt die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden voraus.
Es ist erwünscht, dass Teilnehmende bereits an einem Forschungsvorhaben im Bereich der Medizin (insbesondere in der Versorgungsforschung, aber auch in angrenzenden Bereichen wie beispielsweise der Medizinethik) arbeiten und das in Modul 6 angebotene Forschungspraxis-Seminar besucht haben. Das Seminar findet in einer virtuellen Lernumgebung (Zoom) statt. Vor Beginn der Veranstaltung wird eine Informationsveranstaltung angeboten.

Ziele
Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen laufenden Forschungsarbeiten in einem geschützten Rahmen zu präsentieren, konkrete Fragen zur Organisation des Forschungsprojekts sowie zu Konzeption, Methodik, Ergebnissen und Ergebnisdarstellung und -interpretation zu stellen und hierzu Rückmeldung von den anderen Teilnehmenden zu erhalten. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass in diesem peer-to-peer-Ansatz eine reflektierte Diskussion stattfindet.

Konzeption der Veranstaltung
Die Veranstaltung ist als Methodenwerkstatt konzipiert, die maßgeblich von den Mitteilnehmenden gestaltet werden soll. Die Dozent*innen übernehmen hierbei die Rolle von Moderator*innen. Die Methodenwerkstatt wird als synchrone Onlineveranstaltung in Zoom umgesetzt. Es werden acht Termine angesetzt. An jedem dieser Termine steht ein konkretes Projekt / eine Forschungsarbeit im Mittelpunkt. Die Anzahl der Termine kann bei geringerer Teilnehmer*innenzahl gekürzt werden.
Die Veranstaltung ist auf maximal acht Teilnehmende beschränkt und für Studierende und Promovierende der Medizinischen Fakultät sowie Mitarbeiter*innen des LMU Klinikums vorgesehen. Sollten sich mehr als acht Personen für eine Teilnahme interessieren, erfolgt die Platzvergabe nach der Reihenfolge der Anmeldungen nach der Einführungsveranstaltung. Die Mindestzahl an Teilnehmer*innen ist auf vier Personen festgelegt.

Veranstaltungsort: Online

Termine
Einführungsveranstaltung 04. November 2020 16:00 – 16:45 Uhr
Termin 1: 25. November 2020 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 2: 02. Dezember 2020 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 3: 09. Dezember 2020 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 4: 13. Januar 2021 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 5: 27. Januar 2021 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 6: 03. Februar 2021 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 7: 17. Februar 2021 16:00 – 17:30 Uhr
Termin 8: 24. Februar 2021 16:00 – 17:30 Uhr

Dozentinnen
Dr. Michaela Coenen, MPH Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie- IBE, LMU München
Dr. Katja Kühlmeyer, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, LMU München
Dr. Michaela Schunk, MPH Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum

 

DOKTORANDENSEMINARE UND -KOLLOQUIEN

GEORG MARCKMANN
Doktorandenseminar
Online-Veranstaltung

Das Seminar richtet sich an Studierende, die unter meiner Anleitung eine Dissertation im Bereich Ethik in der Medizin erstellen. Es bietet Gelegenheit, die Zwischenergebnisse der eigenen Arbeit zu präsentieren und gemeinsam zu erörtern. Neben inhaltlichen Fragen sollen vor allem methodische Herausforderungen der Dissertationen im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

ISABEL GRIMM-STADELMANN
Doktorandenseminar
Online-Veranstaltung

MATHIAS WITT
Doktorandenkolloquium

Zeit: 2-stündig, Freitag, 16:15-17:45 Uhr
Ort: Institut für EGT der Medizin, Lessingstr. 2, SR 2.02