Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin
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Orsolya Friedrich

Dr.med. Dr.phil. Orsolya Friedrich

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aufgabengebiet

Leitung des Arbeitsbereichs:
Philosophische Grundlagen der Medizinethik

Kontakt

Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin
Lessingstr. 2
80336 München

Telefon: +49 (0)89/2180-72791
Fax: +49 (0)89/2180-72799

Foto: www.marekbeier.de

Forschungsschwerpunkte

Autonomie, Philosophie der Person, Personale Identität, Medizinethik, Neuroethik, Ethik der Psychiatrie, Philosophische und Angewandte Ethik, Sozialphilosophie

Akutelle Forschungsprojekte

1. „Interfaces“: Co-Koordination (zusammen mit Prof. Dr. Ralf Jox) einer interdisziplinären, internationalen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsgruppe, welche die ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte von Brain-Computer Interfaces untersucht.

2. Autonomie in der Medizin: Das Ziel dieser Forschungsgruppe ist es, die Implikationen von neuen Medizintechnologien für menschliche Selbstbestimmung zu untersuchen. Neue Technologien in der Medizin unterstützen uns dabei unser Leben (wieder) gemäß eigener Gründe und Werte leben zu können. Sie können uns jedoch auch herausfordern, wenn es darum geht die Entwicklung, die Umsetzung und die äußere Einschätzung von Autonomie (-fähigkeiten) zu verstehen. Beispiele für solche Herausforderungen stellen die bildgebenden Verfahren bei chronischen Bewusstseinsstörungen, Versuche einzelne Autonomie relevante Fähigkeiten mittels Neuro-enhancement zu steigern und neuartige Mensch-Maschine Interaktionen dar. Zwei Doktoranden der Medizin arbeiten zurzeit an der Analyse dieser Themen mit, Johannes Pömsl und Niek Rogger.


3. Philosophische Grundlagen der Medizinethik: Einige Ergebnisse:


        aurenque_medizinphil                     nietzsche foucault                   persönlichkeit

Link: Verlag Frommann-Holzboog        Link: Transcript-Verlag                Link: Mentis-Verlag


4. Einschätzung von Einwilligungs(un)fähigkeit durch Psychiater*innen: Diese quantitative Untersuchung an einer repräsentativen Stichprobe soll zeigen, welche Faktoren Psychiater*innen bei der Einschätzung von Einwilligungsfähigkeit als relevant erachten. Zudem wurden die Teilnehmer*innen zu ihrem Umgang mit und Einschätzung von Patientenverfügungen in der Psychiatrie befragt. Ein Doktorand der Medizin, Robert Krüger, sowie einige Psychiater und Medizinethiker*innen arbeiten an dieser Studie mit.

5. Moralische Urteilsfähigkeit von Student*innen der Medizin: Ziel des Projekts ist es, in fallbasierten Seminaren Studierenden der Medizin den zukünftigen Umgang mit moralischen Konfliktfällen zu erleichtern und damit auch zu einer Steigerung ihrer moralischen Kompetenzen beizutragen. Die Fortschritte der Studierenden werden dabei mit quantitativen, empirischen Methoden erfasst.

6. Qualitative und quantitative Untersuchung von außerklinischer Ethikberatung: Zusammen mit Dr. Sandra Thiersch und Prof. Dr. Georg Marckmann.

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